Junge Choreographen des Wiener Staatsballetts

Eines der vorrangigen Ziele der privaten Kulturinitiative Ballettclub Wiener Staatsoper & Volksoper ist die Förderung junger TänzerInnen des Wiener Staatsballetts und jener Nachwuchs-ChoreographInnen, die zugleich Mitglieder der Compagnie sind. Dabei ist die Entdeckung von Newcomern dem Ballettclub ein ganz besonderes Anliegen. Um diesen kreativen Talenten eine Aufführungsplattform zu ermöglichen, tritt der Ballettclub seit dem Jahr 2003 auch als Veranstalter und Organisator auf und hat dafür die Projektreihe „choreo.lab“ ins Leben gerufen, die sich seit der Direktion von Manuel Legris nun „Junge Choreographen des Wiener Staatsballetts“ nennt und am 28. Und 29. September 2014 im Odeon/Wien fortgesetzt wird.

Eine Tänzerin und fünf Tänzer des Wiener Staatsballetts choreographieren für ihre Kollegen sechs neue Stücke. Insgesamt wirken mehr als 20 Tänzerinnen und Tänzer des Wiener Staatsballetts an diesem Projekt mit, für das Ballettdirektor Manuel Legris den Ehrenschutz übernommen hat!

Bei „Junge Choreographen des Wiener Staatsballetts ‘14“ werden folgende TänzerInnen des Wiener Staatsballetts, in alphabetischer Reihenfolge genannt, ihre Arbeiten präsentieren:

Der Ungar Attila Bakó, seit 2010 Mitglied der Compagnie, wird sich erneut nach 2012 eigenkreativ versuchen.

Das langjährige Ensemblemitglied Samuel Colombet aus Frankreich hat bereits „choreo.lab“-Erfahrung in den Jahren 2008 und 2009 gesammelt und wa auch 2012 dabei.

Ekaterina Fitzka, die einzige Dame des Projekts 2014, hat die Karriere von ihrer Heimatstadt Moskau im Jahr 2003 an das Ballett der Volksoper Wien geführt. Als Tänzerin hat sie schon bei mehreren „choreo.lab’s“ mitgewirkt, nun wagt sie sich nach 2012 erneut an eine eigene Choreographie.

Der choreographische Newcomer der heurigen Jungchoreographenschiene ist der Amerikaner Trevor Hayden. Ausgebildet an der Kirov Academy of Ballet in Wahington DC schloss er sich 2010 dem Wiener Staatsballett an.

Der Russe Andrey Kaydanovskiy gehört seit 2007 der Compagnie an und hat seine Erstlingschoreographie bei „choreo.lab 09“ präsentiert. Nach seiner Teilnahme bei „Junge Choreographen ‘12“ hat ihn Ballettdirektor Manuel Legris  im April 2013 mit seiner ersten Arbeit für das Wiener Staatsballett –  „Zeitverschwendung“  - beauftragt. In der Spielzeit 2013/2104 wurde Kaydanovskiys Choreographie “Das hässliche Entlein” ebenfalls in der Volksoper Wien gezeigt.

Eno Peci stammt aus Albanien. 2000 trat er in das Wiener Staatsopernballett ein, 2009 avancierte er zum Solotänzer des Balletts der Wiener Staatsoper und Volksoper. Für „choreo.lab 09“ und „Junge Choreographen ’12 des Wiener Staatsballetts“ gestaltete er eigene Choreographien, für das Wiener Staatsballett im April 2013 „Herzblume“.

Die Jungchoreographenschiene des Ballettclubs bietet den ChoreographInnen eine hochprofessionelle Umsetzung ihrer Ideen, sowohl durch die Interpretation ihrer Arbeiten von TänzerInnen des Wiener Staatsballetts, als auch in den Bereichen Bühne, Licht, Ton, sowie Öffentlichkeitsarbeit und Werbung.

Ohne die Hilfe von Sponsoren und Unterstützern wäre diese Jungchoreographenproduktion des Ballettclubs nicht zu realisieren. In dankenswerter Weise unterstützen Harlequin Floors und Wiesenthal & Co GmbH sowie die Paten und Mitglieder des Ballettclubs die Jungchoreographenproduktion.

Die Tanzkostüme werden neu entwickelt. Die Fertigung wird von Vladimir Snizeks best4dance Company gesponsert.

Inklusive der Aufführungen im heurigen Jahr hat die Jungchoreographenschiene des Ballettclubs die Kreation von bereits 45 neuen Stücken ermöglicht. Werke aus bisherigen Produktionen wurden auch international gezeigt und waren für die Neo-ChoreographInnen das Sprungbrett zu einer Choreographenkarriere.

Choreographen / Stücke

Attila Bakó / The Fall
Attila Bako
Samuel Colombet / Klavier-Konzert
Samuel Colombet
Ekaterina Fitzka / Miracle happens
Ekaterina Fitzka
Trevor Hayden / Double Date
Trevor Hayden
Andrey Kaydanovskiy / Love Song
Andrey Kaydanovskiy
Eno Peci / Pavillon 12/2
Eno Peci